Mit großer Freude begann eine Schülergruppe aus der Franziskus-Schule ihr
therapeutisches Reitprojekt, das von Frau Antje Keidel durchgeführt wird.
Was ist therapeutisches Reiten?
Die Therapie mit Pferden ist eine ganzheitliche Therapieform, bei der Menschen
mit unterschiedlichen Erkrankungen, Behinderungen oder Störungen durch den
Kontakt mit dem Vierbeiner gefördert und unterstützt werden. Im Mittelpunkt
steht die Begegnung zwischen Mensch und Pferd. Dabei werden unterschiedliche
Gefühle wie Freude, Sehnsucht oder auch Angst geweckt.
Im Vordergrund der Pferdetherapie steht nicht nur das Reiten, sondern auch der
Kontakt zum Tier. Die Pflege, Übungen am Pferd sowie Arbeiten im Stall sind
besonders wichtig. So lernen die Kinder und Jugendlichen, wie man
verantwortungsbewusst mit den Tieren umgeht. Die Pferde schenken dem Menschen
dabei bedingungsloses Vertrauen, Sicherheit und ein Gefühl von Geborgenheit.
Für wen ist therapeutisches Reiten geeignet?
Eine Reittherapie kommt hauptsächlich für Kinder und Jugendliche, aber auch für
Erwachsene in Frage, die unter anderem unter folgenden Problemen leiden:
körperliche oder geistige Beeinträchtigungen, ADS/ADHS,
Verhaltensauffälligkeiten, Querschnittslähmung, Autismus und vieles mehr.





